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Von historischen Wasserleitungssystemen bis zu unserer modernen Wasserversorgung

Von historischen Wasserleitungssystemen bis zu unserer modernen Wasserversorgung
Von historischen Wasserleitungssystemen bis zu unserer modernen Wasserversorgung

Eine funktionierende Trinkwasserversorgung ist essenziell für das Leben, das wir heute kennen. Vielen ist die Wichtigkeit einer guten Wasserversorgung heute gar nicht mehr bewusst, denn gerade in Österreich sind der einfache Zugang zu frischem Trinkwasser und die unkomplizierte Entsorgung von Abwasser zu Selbstverständlichkeiten geworden. Wir haben uns einmal auf die Spuren der Vergangenheit begeben, um herauszufinden, wo die Wasserleitungssysteme ihren Ursprung haben und wie es schließlich zu unserer heutigen modernen Wasserversorgung gekommen ist. Begleiten Sie uns auf eine spannende Reise in die Vergangenheit.

Die Ägypter als Vorreiter

Wie in so vielen Bereichen, lassen sich auch die ersten Spuren von Wasserleitungssystemen auf die alten Ägypter zurückführen. Aus der Zeit um ca. 1300 vor Christus stammen Überlieferungen über Bauwerke zur Leitung von Wasser, welche damit als älteste historische Wasserleitungssysteme eingestuft werden können.

Wasserleitungen in den alten Hochkulturen

Noch bevor es zur Entstehung des Römischen Reiches kam, wurden von den alten Hochkulturen bereits Bauwerke für die Bewässerung errichtet. So fand man Überreste von Aquädukten in Teilen Syriens und Griechenlands im 6. Jahrhundert vor Christus. Diese Bauten gelten als Beispiele für unterirdische Kanäle und wurden eingesetzt, um das Wasser aus nahe gelegenen Quellen in die Städte zu transportieren.

Aquädukte der Römer

Am bekanntesten sind zweifelsfrei die Aquädukte des Römischen Reiches und diese gehören bis heute zu den bedeutendsten Bauwerken der Antike. Überreste der imposantesten Aquädukte findet man heute noch in Rom. Bevor die ersten erhöhten, frei liegenden Wasserleitungssysteme um 144 vor Christus erbaut wurden, verliefen die ersten römischen Aquädukte noch in unterirdischen Schächten aus Tuffblöcken. Die Leitungen der Römer bestanden damals zum Teil aus Holz, Blei oder Leder, meist waren es jedoch Steinkanäle. Einige Aquädukte hatten sogar mehrere Stockwerke und da das Wasser ständig weiterfließen musste, wurden die Aquädukte in einem stetigen, leichten Gefälle errichtet. Aquädukte wurden nach Vorbild der Römer in weiterer Folge weltweit zum Transport von Wasser eingesetzt.

Wasserleitungen aus Gussrohren

Die ersten Wasserleitungen aus Gussrohren wurden ab dem 15. Jahrhundert, wenn auch nur spärlich, verbaut. Mit der Industriellen Revolution Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die aufwendige Einzelfertigung von Trinkwasserrohren von einer mechanisierbaren Fertigung in vertikal angeordneten Gießkarussellen abgelöst. Im Jahr 1923 entdeckte man schließlich das sogenannte Schleudergießverfahren, womit auch heute noch fast alle Gussrohre hergestellt werden.

Diese Materialien eignen sich für Wasserleitungsrohre

Während Rohrleitungen aus Blei schon seit einigen Jahrzehnten nicht mehr verwendet werden dürfen, können Edelstahlrohre nicht nur im Trinkwasserbereich, sondern auch zum Transport von fast jeder anderen flüssigen Substanz bedenkenlos eingesetzt werden. Gegen den Einsatz von Edelstahlrohren spricht allerdings sein hoher Preis. Daneben kommen auch noch Rohre aus Kupfer und Kunststoff zum Einsatz. Seit den 1990er-Jahren werden für Hausinstallationen fast ausschließlich Rohre aus Kunststoff eingesetzt.
Wie bereits zu Anfang erwähnt, gehören eine funktionierende Wasserversorgung und Abwasserentsorgung zu unverzichtbaren Bereichen in unserer modernen Gesellschaft. Uhl Bau sorgt dafür, dass die Kanal- und Wasserleitungsarbeiten sowohl im Neubau, Ausbau als auch bei bestehenden Infrastrukturprojekten den höchsten Qualitätsstandards entsprechen und auf nachhaltige sowie effiziente Weise durchgeführt werden.

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